Wednesday, October 23, 2019

Führende Scientologen gehören zu den aktivsten Immobilienplayern der Stadt

Die Scientology-nahe Swiss Immo Trust AG aus Kaiseraugst ist eine wichtige Akteurin auf dem Basler Immobilienmarkt. Dabei geht die Firma nicht gerade zimperlich vor.

Ein Firmengeflecht rund um die Swiss Immo Trust AG in Kaiseraugst war massgeblich an der Finanzierung der Scientology-Zentrale am Rande Basels beteiligt. Recherchen der TagesWoche zeigten, wie führende Personen in diesen Firmen mit ihren namhaften Spenden einen Grossteil des Sektentempels an der Burgfelderstrasse finanzierten.

Doch nicht nur innerhalb des Basler Ablegers von Scientology ist dieses Unternehmen eine relevante Grösse. Wie unsere Datenauswertung zeigt, gehört die Swiss Immo Trust zu den wichtigsten Akteuren im Geschäft der Umwandlung von Mietwohnungen in Stockwerkeigentum.

Die TagesWoche hat die im Kantonsblatt publizierten Handänderungen auf dem Basler Immobilienmarkt seit Mitte 2008 ausgewertet. Eine solche Transaktion beschreibt den Verkauf einer Immobilie. Naturgemäss geschieht dies bei der Umwandlung in Stockwerkeigentum in relativ kurzer Zeit gleich mehrfach. Ein Unternehmen kauft eine Liegenschaft auf, renoviert oder baut neu und bringt die Wohnungen daraufhin einzeln auf den Markt. Statt einem einzelnen Eigentümer gibt es nun viele verschiedene.

Umstrittenes Business
Dieses Business gilt deshalb als umstritten, weil dadurch sehr oft günstiger Wohnraum verloren geht. Bevor die Umwandlung in Wohneigentum möglich ist, müssen die bisherigen Mieter nämlich weichen.

Zwischen 2010 und 2014 war die Swiss Immo Trust an über 50 solcher Handänderungen beteiligt. Bei 43 davon ging es um Stockwerkeigentum, verteilt auf insgesamt fünf Bauprojekte. Die Liegenschaften befinden sich allesamt im Gebiet zwischen Schützenmatt- und Kannenfeldpark. Bei all diesen Projekten immer mit dabei: Rudolf Flösser, leitender Direktor von Scientology Basel.

Grösstes Projekt war die Überbauung zwischen der Türkheimerstrasse und dem Spalenring. Dort kaufte die Swiss Immo Trust zwei ältere Liegenschaften auf, um sie durch einen Neubau mit 21 Eigentumswohnungen zu ersetzen.

Das Projekt an der Türkheimerstrasse wurde von der
BW-Liegenschaftsverwaltung geleitet, die sich ebenfalls in den Händen einer Scientologin befindet.

Dies Leitung dieses Projekts oblag der BW-Liegenschaftsverwaltung GmbH, einer Firma von Brigitte Widmer – Scientologin und potente Spenderin für den Bau der Sektenzentrale. Die Wohnungen waren zuvor sehr günstig, eine 3-Zimmer-Wohnung kostete weniger als 1000 Franken.

Das Geschäft ging nicht reibungslos über die Bühne, weil sich einige der verbliebenen Mieter gegen ihre Kündigungen wehrten. Darunter zwei Gewerbler, eine Druckerei und ein Malergeschäft. Diese suchten Hilfe beim Mieterverband und erhoben Einsprache.

Eine erste Kündigung, ausgesprochen durch die Firma BW-Immobilientreuhand, ebenfalls aus dem Umkreis der Scientology, erfolgte zur Unzeit und wurde deshalb für ungültig erklärt. Das Bauprojekt in seiner ersten Version (hauptsächlich 1- und 2-Zimmer-Wohnungen) hielt der gerichtlichen Prüfung ebenso wenig stand und wurde für untauglich befunden. Die Mieter durften ein Jahr länger bleiben.

Nachträgliche Kosten
Unangenehm aufgefallen ist die Swiss Immo Trust auch auf dem Land. 2008 berichtete etwa der «Blick» von einer Überbauung in Therwil. Dort wurde sämtlichen 28 Mietparteien wegen Sanierungsbedarf gekündigt – ihre Wohnungen wurden danach während der Euro 08 aber für mehr als 400 Franken pro Tag an Fussballfans zwischenvermietet.

In einem anderen Fall in Oberwil kam es zwischen dem Unternehmen und
26 Käuferparteien von Eigentumswohnungen zu einem Streit wegen einer Rechnung von 600’000 Franken. Die Swiss Immo Trust wollte diese Anschlussgebühr für Wasser und Kanalisation nachträglich auf die Käufer überwälzen.

Diese gingen jedoch davon aus, dass diese Gebühren bereits im Kaufpreis enthalten gewesen waren. Erst nachdem wiederum die BaZ recherchiert hatte, zeigte sich die Swiss Immo Trust einsichtig und verzichtete auf die Forderung.

Wednesday, October 9, 2019

中美贸易谈判前 美国对涉新疆侵权中国官员实施签证限制

继对28家中国机构和公司发布贸易禁令后,美国表示将对被指控打压穆斯林的中国官员实施签证限制。

美国商务部周一(10月7日)表示,将新疆公安厅在内的28家机构和公司列入“实体清单”(Entity List),指其涉及在新疆打压当地维吾尔人。被列入的机构和公司若未得到美国政府许可,无法向美国公司购买产品。

蓬佩奥在一篇声明中指控,中国政府对维吾尔、哈萨克、吉尔吉斯族和其他少数穆斯林群体有一系列虐待行为。

这些虐待行为包括:“拘留营的大规模拘押;高科技监视;对文化和宗教认同表达进行严厉控制;强迫人们从海外回国,回国后的人通常处于危险境地。”

美国实施的签证限制将影响中国政府和共产党官员以及他们的家人。

“美国呼吁中华人民共和国立即停止对新疆的打压运动,释放所有遭任意拘留的人,不再强迫居住在国外的中国穆斯林少数群体回国面对难测命运。”蓬佩奥的声明称。

中美两国贸易战仍在进行,但双方已展开新一轮贸易谈判。新华社周二(8日)报道,中国国务院副总理、中美全面经济对话中方牵头人刘鹤将率团访问华盛顿,于10月10日至11日同美国贸易代表莱特希泽、财政部长姆努钦举行新一轮中美经贸高级别磋商

对于美国向28家中国机构和公司发布贸易禁令,中国外交部发言人耿爽周二(10月8日)在例行记者会上回应称,美国“以所谓人权问题为借口”实施出口限制,严重违反国际关系基本准则,干涉中国内政,损害中方利益。

“新疆事务纯属中国内政,任何国家无权干涉。新疆根本不存在美方所指称的所谓人权问题,有关指责不过是美方为干涉中国内政蓄意制造的借口。新疆采取的反恐和去极端化举措,目的是从源头上预防极端主义和恐怖主义的滋生,完全符合中国法律,也符合国际实践。”耿爽说。

还有记者问到新疆“再教育营”的问题,耿爽称,中国在新疆采取的举措是预防性反恐和去极端化措施,“与所谓的人权、宗教没有任何关系”。他还表示,只有一小撮对中国发展抱有偏见的国家才对新疆存有担忧。

中国新疆地区居住着数以百万计的维吾尔族穆斯林,近年来中国在新疆展开了一系列安全部署。

人权团体及联合国称,中国在巨大的拘留营中扣押了100多万维吾尔族和其他少数民族人士。他们被迫放弃伊斯兰教信仰,说普通话,学习服从共产党政府。

中国在新疆设立了“再教育营”,中方称其为“职业技能教育培训中心”,称目的是“最大限度保障公民的基本人权免遭恐怖主义和极端主义侵害”。

上周,美国国务卿蓬佩奥在梵蒂冈表示,中国要求其公民不能信上帝只能信仰政府。

今年7月,联合国人权理事会22个成员国联名发出一份声明,批评中国在新疆地区大规模拘押维吾尔族等少数民族。而当时北京严词回应,称这些国家“公然将人权问题政治化,粗暴干涉中国内政”。

Tuesday, October 1, 2019

Вокруг "Доктора Живаго": как знаменитый роман оказался в центре спора о плагиате

Роман Бориса Пастернака "Доктор Живаго" неожиданно оказался в центре спора о нарушении авторских прав в связи с публикацией в США и Великобритании книги американки Лары Прескотт "Секреты, которые мы хранили".

Роман Прескотт - это художественное осмысление реальных событий, связанных с активным участием ЦРУ в публикации и распространении романа "Доктор Живаго" в годы холодной войны.

Однако, по свидетельству газеты Times, внучатая племянница писателя Анна Пастернак через своих адвокатов утверждает, что некоторые фрагменты романа Прескотт содержат "поразительное количество значительных деталей", скопированных из книги Анны Пастернак "Лара", опубликованной в 2016 году.

При этом "Лара" является документальной прозой, посвященной Ольге Ивинской - любимой женщине Пастернака, вдохновившей его на создание образа Лары в романе "Доктор Живаго" - и написан с использованием писем Ивинской, ее автобиографии и семейных архивов Пастернаков.

Как пишет Times, по утверждению Анны Пастернак, сходство между ее книгой и романом Прескотт "превосходит простое вдохновение, которое писатель может законно почерпнуть из документальной прозы".

Пастернак также полагает, что Прескотт ввела в заблуждение публику, позиционируя свой роман как "нерасказанную историю" Ольги Ивинской.

Анна Пастернак - известный в Британии автор и колумнист, выпустившая в 1994 году биографическую книгу "Любовь принцессы" - о реальном романе принцессы Дианы и Джеймса Хьюитта.

Дебютный роман американской писательницы Лары Прескотт рассказывает историю участия ЦРУ в публикации и распространении вывезенной из СССР на фотопленке рукописи "Доктора Живаго" через призму личной истории одной из сотрудниц машбюро ЦРУ.

Пышущая ненавистью к СССР русская эмигрантка Ирина, работающая машинисткой-стенографисткой, завербовывается в качестве агента по распространению романа Пастернака, который запрещен на родине и потому может стать шикарной пропагандистской уловкой для Запада.

Другая линия повествования связана непосредственно с музой Пастернака Ольгой Ивинской, ставшей прототипом образа Лары в романе "Доктор Живаго".

Как отмечает в своей рецензии New York Times, несмотря на захватывающий приключенческий сюжет, роман Лары Прескотт "не увлекает".

"Для столь запутанной книги это важно. Повествование, наполненное интересными подробностями и менее интересной прозой, катится, периодически спотыкаясь на неловких метафорах. "В эту первую ночь это "а что если" окутывало меня, как облако мошкары", - цитирует роман Прескотт рецензент New York Times.

Тем не менее книга уже получила широкий резонанс в прессе из-за интереса, который неизменно вызывает роман "Доктор Живаго", известный широкой публике в основном по ряду экранизаций.